Gesund bleiben im Rhythmus der Natur.  

Spätherbst/ Winter 2018

Spätherbst- Winteranfang:  Der feurig bewegliche Schütze wird bestimmt vom beschwinglich optimistischen Planeten Jupiter. 

Am  22.November wechselt die Sonne ins bewegliche Feuerzeichen Schütze. Der alleswissende Schütze ist ein unabhängiger Freigeist, dessen subjektive Weltsicht die absolute Freiheit im Denken voraussetzt. Der konservativere Skorpion transformiert geistiges Fundament in eine höhere Ebene, der Schütze bringt gesammelte Erfahrung in eine neue Form. Inhalte werden neu definiert. Wörter, Begriffe, Ansichten, Philosophien werden hinterfragt und in ein persönliches Weltbild integriert und adaptiert. Aus Kopie und Uebersetzung entsteht eine eigene, persönliche, Kreation und Interpretation. Der Individualitäsprozess beginnt. 

Auf der Suche nach der Wahrheit: 

Der Schütze will expandieren, Ideen und Denkanstösse verbreiten, indem er kulturelle Grenzen bricht und dies nicht nur gedanklich. Sein Drang nach Ausdehnung in eigener Sache, führt ihn zu weiten Reisen in ferne Länder. Sein Interesse ist gross für das "Fremde", das ihn inspiriert Visionäres zu tun. Hier findet der beweglich lockere "Feuerschiesser", seine Tiefe, die er aus Eigenschutz gerne ignoriert. Mit Jupiter als Glücksplanet sollte man stets optimistisch und guten Mutes sein. Probleme und Wahrheit deshalb gerne ignoriert und verdrängt, sind sie nicht identisch mit seiner persönlichen Wahrnehmung. Ein aufmerksamer Augenmensch und guter Beobachter mit durchaus photographischem Blick, machen den neugierigen Schützen zum Liebhaber von Situationskomik und die daraus entstehenden humorvollen Momente.

Schützezeit ist Adventszeit/ Vorweihnachtszeit: lat. Adventus = Ankunft: sich vorbereiten auf etwas Neues, Unbekanntes: Die Geburt Jesus Christus.

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Mit diesem Ereignis beginnt eine neue Zeitrechnung, das Neue Testament wird "eröffnet". Steht das Alte Testament für das Kollektiv des Jüdischen Volkes, starten wir als Christen in eine Zeit des Neubeginns, der Individualisation. Mit viel Freude und Optimismus schauen wir dem grossen Ereignis entgegen. Glaube auf persönlicher Ebene. 

Dieser Prozess läuft bis heute weiter, wir übernehmen immer mehr Verantwortung für unser Leben, wir entwickeln vom kollektiven Gottesbild ein Persönliches, bis zur Verinnerlichung. Wir suchen Gott nicht mehr als Mensch und Sohn seines Vaters, sondern in uns selbst. Die Auseinandersetzung mit Dogmen und festgefahrenen Richtlinien ist das Kernthema des Schützen. 

Zimt: sehr vielseitige Heilpflanze mit grosser Heilkraft und ein Hauch von Exotik. 

Die Pflanze stammt aus dem tropischen Ceylon, heutiges Sri Lanka und Madagaskar.

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Weihnachtszeit ist Guetzli- Glühwein und Schlemmerzeit. Und natürlich Zimtzeit! " La Cannella" regt den Geschmacks- und Geruchssinn an. Ohne dieses feine, gesunde Gewürz aus dem Orient, ist an Weihnachten nicht zu denken. 

Wer liebt es nicht, das sinnlich, wärmende an Nährstoffen reichhaltige Gewürz. Herkunft und Wirkung verreinen sich durchaus mit dem in die Ferne schweifenden Schützenaturell. 

Der hochqualitative Ceylonzimt unterstützt die verdauungsfördernden Drüsen, wie Leber und Bauspeicheldrüse. Auch das passt: kaum ein Organ ist als Labor unseres Körpers so vielseitig und expansiv. Es ist dem Schüztezeichen zugeornet. 

Cinnamomum zeylanicum gehört zur Familie der Lorbeergewächse: Seine Heilkraft ist in Europa etwas in Vergessenheit geraten. Zimt versprüht durch seine Dominanz weihnachtliches Ambiente, etwas festlich, heimeliges, familiäres. Sein Duft vermittelt Geborgenheit und Gemütlichkeit in Form von heissem Chai und kochendem Glühwein. 

Mit seinen reichhaltigen Inhaltsstoffen wie Zimtaldehyd, Ascorbinsäure, Kampfer, Cumarinen, Limonen, Salicylate und Zink. wirkt Zimt  blutzuckersenkend, antibakteriell, immunstimmulierend, beruhigend, entspannend, tonisierend, wärmend, schmerzstillend. 

 

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Gedicht:  

Es liegt bekanntlich in der Kürze, wie schon das Sprichwort sagt, die Würze, 

wobei die Kürze ja bei Zimt, betrachtet man das Wort nur, stimmt.

Ansonsten schätzt seit langer Zeit man Zimt zu mancher Süssigkeit.

Bei Glühwein oder Zuckerguss bringt Zimt erst richtig den Genuss.

Wie duftet es zur Weinachtszeit nach Zimt in Küchen weit und breit.

Da schmeckt ein Zimt gewürztes Plätzchen selbst Minz und Maunz, den Schmeichelkätzchen.

Auch folgt dem Duft die Weihnachtsmaus, wenns sein muss, durch das ganze Haus.

Doch Zimt dient auch der Medizin, als Magenmittel kennt man ihn.

Er nutzt in Zimtöl der Verdauung und hilft zur seelischen Erbauung. 

Weshalb auch gar nicht wundernimmt: Es schätzen sogar Flöhe Zimt.