Gesund bleiben im Rhythmus der Natur.  

Winter 2018/19:  Der Wassermann wird speziellerweise von zwei Planeten geprägt. Der traditionelle Saturn und der  aufbrechende, alle Normen sprengende Uranus. Im Sternzeichen Skorpion und Fische haben wir auch eine traditionelle Planetenversion: Mars und Jupiter, welche jedoch mehr in den Hintergrund getreten sind. Im Falle des Wassermann ist nicht ein Planet Alleinherrscher. Merkur prägt die Zwillinge und die Jungfrau. Saturn prägt den Steinbock und den Wassermann. Im Wassermann symbolisiert der Saturn die fixe, vorhergehende traditionelle Erd- Qualität des Steinbocks, die durch das Luftelement gelockert werden muss. Diese Aufgabe wird unterstützt durch den später entdeckten Planeten Uranus, welcher mit seiner Zeitqualität den Anfang eines neuen Zyklus einläutet. 

Originell- exzentrisch- rebellisch sind Schlüsselwörter für den unabhängigen, freiheitsliebenden Wassermann- oder extravagant- emanzipiert- revolutionär die Wasserfrau. 

Das Anderstsein als das Kollektiv, seine Gleichgültigkeit was andere denken, ist eine Stärke,  wird oft als Toleranz verstanden. 

Am  20. Januar wechselt die Sonne ins Sternzeichen Wassermann. Was im Steinbock die höchste formgebende Energie auf dieser Erde erreicht hat, läutet der Wassermann die Verwandlung  ein. In den Fischen wechseln wir dann definitiv vom Materiellen,Iirdisch Geistigen ins Transzendente. Der extravagante, flippige Wassermann sucht stehts das Neue, Unbekannte, Unerforschte. Er ist ein" Wissenschafter" auf allen Ebenen. Die Neugier eines Suchenden machen den "Uranier " machmal nervös und unruhig. Es ist die Suche nach dem Neuen noch Unsichtbaren, nach dem was noch in der Luft liegt, noch nicht "materialisiert" ist. Sein Fokus auf diese Spezialgebiete, kann nicht Jedermann verstehen. Das Niveau der höheren Schwingung oder Wellenlänge ist nicht für alle verständlich und von Interesse. Fühlt sich der Wassermann unverstanden und nicht "gleichschwingend", sucht er das Weite. Er erwartet eine gewisse Flexibilität und Weitsicht, zumindest der Wille zum Verständnis. Oft weiss unser Uranier schon intuitiv, ob ihn eine Menschenseele "verstehen" kann, als würden die Betreffenden zu einer "Glaubensgeneinschaft" gehören. Mann könnte im Extremfall von einer Gruppe von Eingeweihten und Auserlesenen sprechen. Verbündete, die das Unkonventionelle, Aussergewöhnliche, nicht der Gesellschaftsnorm entsprechende suchen. Oft macht es Spass gewisse Normen und Regeln zu brechen, dass die Masse der Leute aufwacht. Provokation und Anderstsein, auch ein Hauch von Elitärem, lässt den Wassermann machmal als"Snop", im Sinne von abgehoben sein erscheinen.  Die Rolle als Sonderling und Aussenseiter trägt er mit einem gewissen Stolz. Er ist ein Individualist und Idealist und ein lieber Kumpel und Menschenfreund für seine Eingeweihten. Freie loyale Freundschaften sind die Essenz im Leben eines Wassermanns. Lässt man ihm den nötigen Freiraum, ist er auch durchaus treu. Für sein Team von Gleichgesinnten opfert er sich auf und gibt "sein letztes Hemd". 

All diese Prozesse sind nur verstärkt möglich, wenn der Erstplanet Saturn sich in ein höheres Schwingungsfeld begibt. Erst dann kann sich Uranus voll entfalten. Damit ist erklärbar, warum Wassermänner als Junge Seele oft ängstlich und unbeholfen, schon fast linkisch wirken. Haben sie sich erst mal aus der Saturnischen "Starrheit" gelöst, entfalten sie sich zu Vordenkern und Futuristen, ohne die die wichtigsten Prozesse nicht stattfinden könnten. Ist einmal ihre Unruhe nach dem Erforschen von Unbekannten  erweckt, entpuppt er sich als der ewig suchende Weltenbürger. 

Die Ueberbelastung der Hirnfunktionierenden Nerven: Die organische Schwäche des Wassermannes: Seine futuristischen, zukunftsorientierten Pläne schmiedet der "Freigeist " mit scharfsinnigen Gedanken in seinem Hirnorgan. Durch Gedankenblitze zischende Transmitter chemische uebertragende Substanzen von Synapse zu Synapse der Nervenzellen. Diese Eigenschaft erklärt warum der Wassermann nicht selten mit seinem Nervengewand zu kämpfen hat. Seine Zentrale im Hirn ist des öftern überlastet. 

 

Die Fichte: Botanischer Name: Picea abies gehört zur Familie der Kiefergewächse. Männliche weibliche Blüten wachsen am selben Baum. Aus den weiblichen Blüten entstehen später längliche hängende Zapfen. 

Die Immergrüne. Die Blaufichte, Picea pungens: die Stechfichte, die Extravagante unter den stark populierenden  Rotfichten, als Rottanne bekannt. 

Die Blaufichte ist in ihrer dicht, buschigen Form und blau schattierten Nadeln die Auserwählte unter dem meistwachsenden  Nadelbäumen auf der Nördlichen Halbkugel. Sie ist nicht nur herausragend durch Form und Farbe. Sie verbreitet mit ihren ätherischen Oelen einen wunderbarer Geruch. Die Blaufichte trägt extrem spitze Nadeln wie Stacheln. Diese bekommt man bei Berührung stark zu spüren. Sie hebt sich wie der Wassermann von der Masse ab. Sie ist die Widerspenstige, Eigensinnige. Würde man sie astrologisch als Frau einteilen, entspräche sie am meisten der Lilith, der schwarzen Mondin und Urfrau. Sie kämpft für gleiche Rechte und Pflichten, sie will weder dominieren, noch dominiert werden und doch noch Frau bleiben. Auch diese Idealvorstellung enspricht dem Wassermännischen Weltbild. Es lohnt sich der Dame unters Röckchen zu schauen, die Fichte liefert unter anderem auch ihr Harz als Zutat von entzündungshemmenden Heilsalben. Der nächste Weinachtsbaum landet dann womöglich als Zutat in der Hexenküche.  

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Im Gegensatz zur Blaufichte, wurde die weitverbreitete Rotfichte in vielen Kulturen als Schutz- und Heilpflanze verehrt. Die mystische Verbindung zu diesem Baume ist ihr Immergrünes Symbol der Widergeburt . Auch der "Tannenbaum" des Christlichen Weihnachtsfest symbolisiert den Beginn neuen Lebens. Bei den Griechen war die Fichte dem Meeresgott Poseidon gewidmet, weil Fichtenholz oft zum Bau von Schiffsmasten verwendet wurde. In der nordasiatischen Mythologie entspricht die Fichte oft dem" Weltenbaum". Fichten können bis zu 90m und bis zu 600 Jahre alt werden.

Neben ihrer kultischen Bedeutung, spielte die Fichte schon immer eine grosse Rolle als Heilpflanze. Die Fichte sei in der Lage, Krankheiten der Menschen zu übernehmen.

Besonders bei Erkrankungen der Atemwege und bei rheumatischen Beschwerden wird die Fichte gern eingesetzt. Sie wirkt entzündungshemmend in Form von Salben, Sirup, Lutschtabletten, Tee.  Sie ist antibakteriell und schleimlösend.

Aetherische Oele und Terpentine können inhaliert werden. Aus Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen.   

Sie wirkt durchblutungsfördernd und beruhigend, gegen Nervosität und Nervöse Herzbeschwerden, durchaus auch Schwachstellen des Wassermanns. 

 

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Mit ihren Inhaltsstoffen von ätherischem Oel, Terpentinoel, Harz. Glykosid, Picein, gerbstoffe und Vit.C verwendet man Pflanzenteile wie junge Triebe, Nadeln und Harz. 

 

 

Gedicht:  Heinrich Heine: aus dem Buch der Lieder:

 

Der Fichtenbaum steht einsam

 

Ein Fichtenbaum steht einsam

Im Norden auf kahler Höh.

Ihn schläfert; mit weisser Decke

Umhüllen ihn Eis und Schnee.

 

Er träumt von einer Palme,

Die, fern im Morgenland,

Einsam und schweigend trauert

Auf brennender Felsenwand.